Werkzeugkoffer als Geschenk

Ein leerer Werkzeugkoffer als Geschenk ist sicherlich nicht immer und bei jedem Beschenkten der Bringer. Aber bei einigen Anlässen oder bevor man den allzu größten Unsinn kauft, sicherlich oft eine gute Wahl. Sehr gut und passend ist ein Werkzeugkoffer als Geschenk sicherlich beim Einzug in die erste eigene Wohnung. Ist es nur eine kleine Studentenbude, wäre ein riesiger Trolley aber dann sicherlich fehl am Platz.

Wenn man sicher ist, dass derjenige wirklich noch kein eigenes Werkzeug hat, kann man den leeren Koffer dann gleich mit dem wichtigsten füllen, hat derjenige bereits Werkzeug kann man das hinein legen von dem man weiß, dass er es noch nicht hat und von dem man aber annimmt, dass er es auch wirklich braucht. Kann man diese Frage nicht beantworten, kann man die Werkzeugbox auch anderweitig füllen, mit Leckereien, wenn der Koffer an ein Paar geht, sicherlich auch mit Gewürzen oder den kompletten Zutaten für ein leckeres Nudelgericht. Studenten, die ja häufig knapp bei Kasse sind, freuen sich aber sicherlich auch über Verbrauchsmaterialien wie Batterien, Glühbirnen und ähnliches. Dann sollte man den Koffer aber nicht komplett voll damit machen, schließlich soll das eigene Werkzeug des Beschenkten noch hinein passen.

Werkzeugkoffer für jemanden mit Werkzeug aber ohne Koffer

Gar nicht so selten kommt es vor, dass jemand schon eine kleine Auswahl an Werkzeug hat aber eben überhaupt keinen Werkzeugkoffer. So hatte eine Bekannte von mir einen Hammer, eine Bohrmaschine, diverse Schraubenzieher, Zollstock, eine Rohrzange und diverse Kleinteile, neben Kabelstrapsen, Dübeln, Nägeln, Schrauben und Lüsterklemmen sowie das Zubehör der Bohrmaschine, in einer Jute-Einkaufstüte verstaut. Das war nicht wirklich praktisch, da eben auch die kleinen Bohrer aber auch die Schraubenzieher durchaus durchdrücken konnten. Zum einen konnte so das Werkzeug beschädigt werden, da es ja nicht wirklich geschützt war, zum anderen hinterließen die spitzen Teile schrammen auf Möbeln und Böden ebenso wie auf der Haut.

Von der Größe her hätte ein mittelgroßer bis kleiner Werkzeugkoffer, in dem eben auch die Bohrmaschine Platz finden sollte, als Geschenk bestens gepasst. Wenn ich mir noch weiter Gedanken machen würde, hätte ich aber bei der Wahl des richtigen leeren Werkzeugbehältnisses als Geschenk wohl zu einer Ledertasche gegriffen. Den vielleicht mag die Person keine festen Kästen sondern mag lieber etwas flexibleres. Ansonsten hätte sie ja statt einer Jutetasche einen Pappkarton nehmen können.

Werkzeugkoffer für jemanden mit wenig Platz

Meiner eigenen Schwester hätte ich beim Einzug in ihre erste eigene (sehr) kleine Wohnung wohl eine kleine stylische Werkzeugbox am besten aus Edelstahl geschenkt mit dem wichtigsten Werkzeug drin: Hammer, Nägel, Schraubenzieher für den PC, Maßband. Sie hätte dabei durchaus etwas stylisch sein sollen und auf den ersten Blick bloß nicht als Werkzeugkoffer auffallen dürfen, denn die erste Wohnung war klein und hatte wenig Schränke. Eine schöne Box, in der neben dem Werkzeug sicherlich auch noch so Dinge wie Batterien und Glühbirnen Platz gefunden hätte, wäre aber sicherlich ohne all zu sehr aufzufallen, noch in dieser ersten eigenen Wohnung gut unter gekommen.

Werkzeugkoffer für jemand mit viel Werkzeug und kaum Platz im Haus

Ein anderer Freund hat richtig viel Werkzeug. Braucht er etwas, fängt die Wühlerei durch diverse Kisten an. Die stehen nicht im Haus sondern separat und sind dort durchaus auch Staub ausgesetzt, was dieser Freund jetzt nicht für besonders schlimm hält. Schließlich sei es Werkzeug. Für so jemanden, kann statt dem eigenen Freund natürlich auch der Schwiegersohn oder die Schwiegertochter sein, würde eine mobile Werkstatt schon Sinn machen. Diese sollte aber unbedingt einen abnehmbaren Werkzeugkasten besitzen. Und man sollte natürlich vorab wissen, ob diese mobile Werkstatt auch Platz findet. Sollte das Werkzeug allerdings im Keller aufbewahrt werden, wären mehrere große Koffer als System besser. Denn was nutzt eine mobile Werkstatt, deren Räder sich so schwer über die Kellertreppe wuchten lassen?

Leeren Werkzeugkoffer zum Einzug oder zur Geschäftseröffnung

Wer sich gar nicht so sicher ist, ob derjenige schon Werkzeug hat oder ob derjenige sich wirklich über Werkzeug freut, aber dennoch wenigstens was zum Thema passendes verschenken möchte, sollte zu einem relativ neutralem Koffer greifen, den derjenige auch für andere Zwecke verwenden kann. Dann sollte es auch nicht gerade die XXL-Version sein. Bei einer Geschäftseröffnung oder auch einer Grundsteinlegung, kann man den Koffer dann ebenso wie wenn dieser zum Einzug verschenkt wird, ja mit einem Notfallset für alle Lebenslagen füllen: Pflaster, Kabelstrapse, Schokolade für die Nerven, einem Geldschein, der zum letzten Hemd als eiserne Reserve gefaltet ist, eine Packung Aspirin etc. Oder, wenn der Koffer groß genug ist und man eben zu der Einladung nicht bloß mit einer Flasche Wein gehen wollte, legt man eben diese in den Koffer. Für Blumen eignet sich das allerdings nun weniger :-)

Weitere Füllung für einen Werkzeugkoffer als Geschenk bei der Einweihungsfeier

Findet die Einweihungsfeier zu der der leere Werkzeugkoffer verschenkt werden soll, zu einer bestimmten Jahreszeit statt, kann man die Füllung natürlich auch bestens auf diese abstimmen: Zu Weihnachten gibt es entsprechende Leckereien, warum nicht auch selbstgebackene Kekse in Werkzeugform zum Weihnachtsmann? Zu Halloween entsprechenden gruseligen Süßkram. Einem Studenten zum Einzug in die erste neue Wohnung allerdings einen XXL-Koffer mit mehr als 50 Liter Volumen voll mit Studentenfutter zu schenken, könnte nicht so gut ankommen. Aber hier kann man ja mit Grundnahrungsmitteln auffüllen, von denen man weiß, dass er sie gerne mag. Und wenn der Student oder die Studentin eben gerne eine bestimmte Sorte Fertiggericht hat oder wahnsinnig auf Nudeln steht, warum nicht das mit einpacken? Aber immer dran denken, in Studentenbuden kann auch akute Platznot herrschen.

Nicht immer ist ein Werkzeugkoffer ein gutes Geschenk:

Wann man einen Werkzeugkoffer vielleicht besser nicht schenken sollte:

Eine frisch getrennte Freundin, bei der immer der Partner die kleinen Reparaturen im Haus durchgeführt hat, dürfte sich erst mit einigem Abstand von der Trennung über einen praktischen Werkzeugkoffer freuen. Wenn man ihn doch unbedingt schenken möchte, ein Päckchen Taschentücher als Zugabe nicht vergessen. Ein Freund oder eine Freundin, die sich bislang mit kleineren handwerklichen Arbeiten immer vertrauensvoll an den Schenker gewendet haben, könnten einen solchen Kasten als unfreundlichen Akt ansehen, man wolle mit solchen Bitten in Ruhe gelassen werden. Ebenso sollte man als Schwiegervater seinem Schwiegersohn einen Werkzeugkoffer nicht unbedingt dann schenken, wenn man sich zuvor oft, ausführlich und vielleicht sogar verletzend über dessen handwerklichen Fähigkeiten ausgelassen hat (notfalls objektive Dritte befragen, ob man das getan haben könnte). Sollte man dann trotzdem zur Werkzeugbox als Geschenk greifen, dürften zusätzliche Inhalte wie Jod, Pflaster, Wundkompressen und die Notfallnummer nicht zum Familienfrieden beitragen :-) Auch gibt es Partner, die nicht unbedingt erfreut sind, wenn man ihnen einen eigenen Werkzeugkoffer schenkt, vor allem nicht, wenn es zuvor oft und ausgiebig Diskussionen darüber gab, ob man sich das Werkzeug ausleihen darf und wenn ja, ob es zurückzubringen ist oder einfach irgendwo abgelegt werden darf. Ist der Partner nämlich der Meinung, in einer Beziehung gibt es kein Mein und Dein und das gilt eben auch für das Werkzeug und Doppelanschaffungen seien ja sowas von lächerlich, nur weil man mal die Schraubenzieher, den Hammer, den Akkuschrauber etc. nicht sofort zurück gelegt hat, könnte es sein, dass der Partner den Koffer dankend annimmt und auszieht.

Werkzeugkoffer sind praktische Geschenke

Ansonsten warum nicht mal etwas praktisches schenken? Insbesondere Menschen, die schon alles haben, freuen sich eher über etwas, was sie verwenden können. Und wenn der Koffer doch daneben ist, tröstet der Inhalt darüber hinweg und wenn es nur eine gute Flasche Wein ist. Zumal man ja in einem leeren Werkzeugkoffer nicht unbedingt Werkzeug lagern muss. Viele Koffer werden auch gerne für die Fotoausrüstung verwendet oder für die Sammlung an Bastelmaterial. Von den praktischen Alukoffern zum ausklappen, die eben auch gerne die Schminkuntensilien eines ganzen Theaterensembles fassen könnten, aber dennoch nur für eine Person gedacht sind, ganz zu schweigen.

Was aber gar nicht geht

Ob man seiner Partnerin allerdings einen Werkzeugkoffer zu Weihnachten, zum Geburtstag oder gar zum Valentinstag schenken sollte, muss man von Fall zu Fall unterscheiden. Manche Frauen mögen praktische Geschenke, manche glauben bereits an die große Liebeskrise, wenn es einen Küchenmaschine gibt. Und selbst wenn es thematisch passend sein könnte, die Beigabe zu einem leeren Werkzeugkoffer für die Frau oder Partnerin sollte NIEMALS eine Antifaltencreme sein. Nie, egal wie teuer die Creme wäre.

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