Worauf man beim Kauf eines Werkzeugkoffers achten sollte

Hat man sein Werkzeug bereits beisammen und weiß auch, dass da nicht wirklich viel Werkzeug mehr dazu kommt, dann ist man fein raus. Der neue Werkzeugkoffer sollte dann so groß sein, dass alles bequem hinein passt.

Hat man sehr viel Werkzeug, bietet es sich aber auch an, eine etwas kleinere Werkzeugkiste zu kaufen, in der die am häufigsten benötigte Grundausrüstung hinein passt. Und eine größere Werkzeugkiste, in der der ganze Rest gesammelt wird. Wenn man dann mal nur einen Dübel in der Wand versenken muss, kann man die große Kiste getrost stehen lassen.

Spätestens, wenn man die Werkzeugkiste auch einmal mitnehmen möchte, wird man froh sein, wenn die eigene Kiste nicht zu groß und zu schwer ist.

Ganz wichtig ist natürlich die Qualität. Bei einer leeren Werkzeugkiste hat man die Qualität des Werkzeuges natürlich im Griff, schließlich kauft man sich individuell das, was man benötigt und von dessen Qualität man überzeugt ist.

Aber auch die Qualität des Werkzeugkoffers selbst sollte man im Auge behalten.

Da man die eigene Werkzeugkiste ja meist in seinen eigenen vier Wänden benötigt, sollte diese keine scharfen Kanten haben, die den Boden zerkraten oder zerstören. Oder an denen man sich selber verletzen könnte.

Der Werkzeugkoffer hat gleich drei wichtige Funktionen:

Werkzeugkoffer gibt es heute in höchst unterschiedlichen Materialen und Ausführungen. Diese reichen von einfachen Werkzeugkisten aus Holz bis zu Werkzeugkoffern fast schon Werkzeugschränken mit Rollen. Neben Holz kommt gerne auch Plastik (Hartschalenkoffer) aber auch Metall, Blech und gerne auch Alu zum Einsatz. Es gibt auch Werkzeugtaschen aus Nylon.

Diese Materialen haben Auswirkungen auf Stabilität und Gewicht des Koffers. Eine Werkzeugtasche aus Nylon oder Stoff ist zwar praktisch, vor allem, wenn man mal etwas mehr Werkzeug mitnehmen möchte, sie ist aber eben nicht so lange haltbar wie ein Werkzeugkoffer aus gutem Plastik oder Alu. Auch Metallkästen sind sehr stabil.

Metallkästen haben aber Nachteile beim Gewicht (zu dem ja noch das Werkzeug kommt). Hier haben Plastik-Werkzeugkästen aber auch Werkzeugkästen aus Alu klare Vorteile gegenüber ihren Gegenstücken aus Holz oder schwerem Metall.

Werzeugkoffer Kaufkriterien

Größe des Koffers

Hat man schon einen Werkzeugkoffer und sucht nur Ersatz, da man mit der Größe zufrieden war, ist man fein raus. Ausmessen und nach einer Box mit den gleichen (vorallem Innen) Maßen suchen. Ansonsten sollte man das größte Werkzeug nehmen, das auf jeden Fall hineinpassen sollte (hat man eine zwei Meter lange Wasserwaage, sollte man diese bei der Wahl des Werkzeugkoffers aber außer Acht lassen). Vielleicht gibt es im Haushalt auch die eine oder andere Kiste, mit der man austesten kann, wie groß die Box sein muss.

Stabilität des neuen Werkzeugkoffers

So ein Werkzeugkoffer muss meist einiges aushalten. Wer ihn viel mitnimmt und dabei auch auf Baustellen landet, hat hier allerdings höhere Ansprüche, wie wenn der Koffer so gut wie nur zu Hause zum Einsatz kommt. Sehr stabil sind Kunstoffkoffer und Metallkoffer.

Gewicht des Werkzeugkoffers

Das Werkzeug an sich wiegt schon einiges. Wer den Werkzeugkoffer viel mitnehmen muss oder möchte, sollte daher darauf achten, dass der Koffer selbst nicht ein zu hohes Eigengewicht hat. Kunststoffkoffer oder Koffer aus Alu sind hier klar im Gewichtsvorteil gegenüber solchen aus Holz oder Metall.

Belastbarkeit des Werkzeugkoffers

Ein riesiger Koffer, in dem wirklich alles hineinpassen würde? Aber dann bricht er kaputt? Und ganz klein liest man dann: Belastbar bis fünf Kilogramm? Wenn man einen leeren Werkzeugkoffer sucht, sollte man darauf achten, ob bei der Produktbeschreibung vermerkt ist, wie hoch das Maximalgewicht ist, das damit transportiert werden kann. Um abzuschätzen, ob die Belastbarkeit des neuen leeren Koffers für die eigene Werkzeugsammlung ausreicht, sollte man ungefähr wissen, was man damit alles so transportieren möchte. Hat man sein Werkzeug eh schon zusammen gesammelt, um (siehe oben) sich für die Größe eines neuen Werkzeugkoffers zu entscheiden, dann kann man auch gleich das Gewicht ermitteln.

Die Haushaltswaage aus der Küche bietet sich dafür aber weniger an, wer hat schon Lust, nach und nach alle Werkzeuge darauf zu packen und am Ende alles mühselig zusammenzuadieren? Am Besten packt man alles Werkzeug in ein zwei stabile Stoffbeutel oder Kisten und stellt sich damit auf die Personenwaage (das eigene Gewicht dann natürlich abziehen).

Werkzeugkoffer Schloß

So ein Werkzeugkoffer muss spätestens zum Transport auch verschließbar sein. Sehr oft sieht man Koffer im Einsatz, die zusätzlich von einem Gurt gesichert werden, hier hat der Besitzer wohl wenig Vertrauen in das Schloss des eigenen Koffers. Gerade Metallkoffer oder Alukoffer haben meist gute stabile Schlösser, die auch mal einen Stoß aushalten können.

Extra: Stoßkante am Koffer

Viele Koffer gibt es inzwischen auch mit einer Extra-Stoßkante, die häufig aus einem stabilerem Material ist. Das schützt Koffer und Inhalt.

Innenleben eines leeren Werkzeugkoffers

Kauft man einen gefüllten Werkzeugkoffer, dann ist das Innenleben meist perfekt auf das enthaltene Werkzeug abgestimmt. So kann nichts hin und herrutschen und beschädigen. Bei einem leeren Werkzeugkoffer fehlt das paßgenaue Innenleben für Hammer, Schraubenzieher und Co. natürlich. Hier sollte man darauf achten, dass der Koffer Unterteilungen bietet. Einige Koffer bieten variable Bodenunterteiler und herausnehmbare Werkzeugtafeln, in die Schraubenzieher und Zangen bequem und sicher verstaut werden können. Der heute immer noch beliebte Werkzeugkasten aus Alu mit Tragegriff zum auseinanderklappen bietet zumdindest Unterteilungen und verschiedene Fächer an.

Einen Koffer oder jede Unterteilung und Sortiermöglichkeit sollte man nur wählen, wenn man wirklich nur die Basisausrüstung aus Hammer, Schraubenzieher, Zollstock und ein paar Nägeln unterbringen muss.

Werkzeugkoffer bequem vergleichen

In der Suchmaske unseres Werkzeugkoffer Vergleichs lässt sich die Liste der verfügbaren Koffer bequem durch die gewünschten Kriterien reduzieren. Wer unbedingt ein Schloss brauch, um sein Werkzeug vor unerwünschte Zugriffe zu schützen, gibt einfach nur mit Schloss ein. Wem besonders wichtig ist, dass das Werkzeug Staub- und Spritzwassergeschützt ist, klickt dieses an. Einfacher kann man zu seinem Wunschkoffer kaum kommen. Werkzeugkoffer Vergleich.

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